№. 118 – Krankheit, Nintendo Switch und Allerlei

12. März 2017 by Niklas

Jetzt hatte es auch mich erwischt – wochenlang habe ich auf den Switch-Launch hin gefiebert und am Ende dann nur noch gefiebert. Denn genau am Release-Tag ging’s morgens sanft los mit ein bisschen Halsweh und am Abend ging dann gar nichts mehr. Samstag bis Mittwoch war meine Haupt-Aufgabe dann leider nur noch schlafen.

Doch jetzt bin ich wieder fit und kann von der wohl besten Konsole die ich jemals besessen habe berichten! Das Konzept ist wie erwartet genial und ein vollwertiges »The Legend of Zelda« auf einem „Handheld“ zu zocken ist ein Traum! Die Konsole ist – das Dock einmal außen vor gelassen – sehr hochwertig verarbeitet und auch die zahlreichen Berichte über verkratzte Displays, Pixelfehler und abreißende Controller / Netzwerk-Verbindungen kann ich absolut nicht nachvollziehen. Für mich eher Einzelfälle als wirkliche Produktions-Pannen seitens Nintendo. Sogar das UI und der E-Shop können sich endlich sehen und auch endlich vernünftig nutzen lassen. Ich bin rundum zufrieden!

Zu »The Legend of Zelda: Breath of Wild« kann ich mich den zahlreichen Rezensionen, dass es eins der besten Spiele der Gaming-Geschichte sein soll, nur zu 100% anschließen. Ist der Anfang kurz nachdem man ins Abenteuer startet noch sehr schwerfällig, so geht es nur noch ab, wenn man vom Großen Plateau runter ist. Es ist einfach nur cool, wenn man sich fest vornimmt zu dem leuchtenden Etwas in der Ferne zu laufen und am Ende rennt man doch wieder 300km weiter in die andere Richtung, weil man etwas anderes Glitzerndes am Wegesrand gesehen hat. Klar haben das auch andere Open World Spiele, aber ich war bisher in noch keiner so atmosphärischen Welt unterwegs wie dem vernichteten Hyrule. Auch die Abstinenz der »echten« Dungeons (die ja in einer gewissen Form doch vorhanden sind) ist für mich ein willkommener Bruch mit alten Traditionen, denn die kurzen Mini-Dungeons machen einfach unmenschlich viel Laune. Einzig und allein die Tatsache, dass man quasi alle Skills von Anfang an mit auf den Weg bekommt, fand ich etwas schade – was aber natürlich nötig ist, wenn man bedenkt, dass man das Spiel in jeder x-beliebigen Reihenfolge angehen kann. Aber die grenzenlose Freiheit überall hin klettern zu können habe ich in keinem Spiel bisher so erlebt. Mein Fazit: auch für mich hat Breath of the Wild den Thron des besten Zelda-Spiels aller Zeiten erklommen und damit Ocarina of Time verbannt. Wenn Nintendo für den nächsten Teil nun noch an ein paar klitzekleinen Schräubchen dreht, dann haben Sie für meinen persönlichen Geschmack das perfekte Spiel erschaffen und ich muss mir ein neues Hobby suchen. Aber bis dahin freue ich mich erstmal über den neuen Dungeon im Winter der als DLC nachgereicht wird – der Hammer!

Ansonsten hat die Welt sich aber natürlich auch weitergedreht und wir stehen kurz vorm Release des neuen Power Rangers Films! Und da ich mich bereit erklärt habe mit Hanna in die Realverfilmung von »Die Schöne und das Biest« zu gehen, gab’s als Gegenleistung das Versprechen sich mit mir wahrscheinlich einen der dusseligsten Filme des Jahres 2017 anzuschauen. Die Trailer lassen bisher echt nur Schlimmes erahnen, trotzdem freu ich mich irgendwie drauf. Und um die Wartezeit bis dahin zu verkürzen streamt Twitch ab dem 15. März 23 Staffeln mit ingesamt 831 Episoden der Power Ragers – und das ununterbrochen bis zum Kinostart am 24. März. Ich hoffe das wir auch in Deutschland in den Genuss kommen werden, denn dazu habe ich leider noch nichts gefunden.

+++ UPDATE +++ Der Stream ist tatsächlich auch bei uns in DE empfangbar! Go Go Power Rangers+++ UPDATE +++

Und um heute mit 100% Nerdtum abzuschließen präsentiere ich euch noch den neuesten »Wonder Woman« Trailer – der ist quasi noch warm! Der Origin Trailer macht auf jeden Fall schon einmal mehr Lust auf den Film als die ganzen anderen Ausschnitte, die teilweise völlig wahllos zusammengeschnipselt waren. Einzig dieser erzwungene Humor, den Marvel ja in seinen Filmen auch immer abbrennt bis zum Erbrechen (der aber meistens auch zündet), geht mir nicht ab. Keine Ahnung, wieso DC bzw. Warner Bros. da immer noch so großen Wert drauf legen, aber sie bekommen es einfach nicht hin, dass es nicht komplett deplatziert wirkt. Und auch den Akzent der Amazonen (My Inglish is nat so gud!) finde ich sehr nervtötend, aber hoffen wir mal, dass er uns in der deutschen Synchro erspart bleibt. Aber seht selbst:

Ansonsten gibt’s nicht wirklich viel zu berichten, ich habe meine Pflicht erfüllt und stürz‘ mich jetzt noch einmal ins Abenteuer! Kauft euch Switches (falls ihr welche findet) und vermehret euch! Und betet bitte alle für mich mit, dass Nintendo das Teil noch mit jeder Menge erstklassiger Games versorgt und nicht so sterben lässt wie die WiiU!

Videoquellen: Warner Bros. Pictures

№. 117 – Nokia und der Gegenteil-Tag

27. Februar 2017 by Niklas

In Barcelona trifft sich anlässlich des Mobile World Congress mal wieder das »Who is who« der internationalen Mobilfunk-Branche. Und während alle anderen Aussteller superdünne, mit vier Kameras ausgestattete und aus einem Block Aluminium gefräste Smartphones präsentieren, gibt es da diesen kleinen finnischen Hersteller namens Nokia, den niemand mehr so wirklich auf dem Schirm hatte. Einstiger Marktführer, dann die Bitch von Microsoft und jetzt irgendwie doch wieder back im Game durch die Übernahme von Alcatel-Lucent – der Dino ist einfach nicht tot zu kriegen. Gegen Ende des Jahres 2016 rankten sich aber bereits erste Gerüchte um die Rückkehr des einstigen Verkaufsschlagers der bekannten Marke: das Nokia 3310. Doch niemand konnte sich so wirklich vorstellen was Nokia da vor hatte – nun haben sie es der Welt präsentiert. Und für mich ist es eine klar verpasste Chance.

Und das meine Enkel, sind die Specs von damals

Liest man sich die Spezifikationen des neu interpretierten Klassikers durch, könnte man meinen Nokia hat im Keller aufgeräumt und die dort gefundenen Bauteile einmal schnell mit der Druckluftpistole entstaubt:

  • 2,4″-Display (nix touchy)
  • 2-MP-Kamera mit LED-Blitzlicht
  • 2G-Konnektivität zum Telefonieren und SMS-Schreiben
  • Hohe Akkulaufzeit, mit bis zu 22 Stunden Sprechzeit (ehrliche Frage: wer braucht solche Werte!?)
  • UKW-Radio und MP3-Player zum Musikhören
  • 16 MB Speicher*** sowie microSD-Steckkartenplatz mit Unterstützung von bis zu 32 GB

Das muss man erstmal sacken lassen. Oh und die drei Sternchen hinter den 16 MB Speicher lösen sich auf der offiziellen Produkt-Website übrigens wie folgt auf: »Vorinstallierte System-Software und Apps belegen einen erheblichen Teil des internen Speichers«. Dazu zählt wohl die »Brandneue Benutzeroberfläche mit Anklängen an das Original«, sowie der andere Klassiker aus dem Hause Nokia: Snake! Damit fällt die 4k SlowMo Aufnahme mit 120 FPS wohl leider ins Wasser – passt einfach nicht auf den internen Speicher… Mist. Laut ersten Anfass-Berichten sind die übrigen MB des internen Speichers übrigens bereits mit sieben Bildern der 2-MP-Kamera vollkommen aufgebraucht – alle Herzen der Instagram-Weibchen gebrochen, sorry.

Jetzt mal Hand auf’s Herz Nokia

Wen wollt ihr denn mit dem Handy erreichen? Drogen-Dealer? Nostalgiker? Soll das ein Wegwerf-Zweithandy werden? Dann bewerbt das Teil doch auch mal offen und ehrlich so! Mir erschließt sich der Nutzen einfach nicht und auch die vorwiegend positive Presse will mir nicht in den Kopf. Die Teile sind unnötiger Plastikschrott, ohne jeden Mehrwert – Nostalgie hin oder her. Komplett angepasste Android-Version mit Spotify und WhatsApp, sowie eine halbwegs annehmbare Kamera und schon hätte ich dem Gerät eine Daseins-Berechtigung zugesprochen, aber da kann man einfach nur noch den Kopf schütteln. In Zeiten in denen mir ein Galaxy S Schlagmichtot Mini quasi zu jedem Vertrag an die Birne geschmissen wird, hat so ein Handy nichts mehr verloren. Hättet ihr die Knete lieber mal Palm gegeben und ein Pixi 2 entwickeln lassen, da hätten wir alle mehr von gehabt. Ich für meinen Teil zünd jetzt erstmal eine Kerze an und bete dafür, dass T9 und mickrige Bedien-Fummel-Steuerkreuz-Elemente keine Rückkehr mehr feiern. Und Gott bewahre dass jetzt nicht auch noch Motorola aus seinem Loch kriecht und versucht mit einer Hommage an das RAZR wieder Klapp-Handys an den Mann zu bringen.

Videoquellen: Nokia Mobile
Webquellen: nokia.com

№. 116 – Ohrgasmus mit Sony

16. Februar 2017 by Niklas

Ich bin seit neuestem total hip mit dicken Kopfhörern unterwegs, zum Beispiel auch jetzt, während ich diesen Beitrag schreibe. Starbucks Kaffee links von mir, selbst gestricktes Macbook-Cover rechts von mir – ich bin total in der Szene angekommen. Endlich akzeptiert man mich, denn je dicker die Kopfhörer, desto größer die Anerkennung! Spaß beiseite, ich muss mich beim Schreiben und beim Arbeiten oft sehr konzentrieren und da kann selbst das kleinste Geräusch schon stören – sei es das Klackern der Tasten oder der verschissene Bass unserer liebenswerten Nachbarn für die ich bald noch MEINEN Bass an die Decke montiere und 24/7 einfach den Ton brummen lasse!

Auf jeden Fall folgt jetzt eine Tech-Review zu meinen neuen Sony MDR-100ABN für die ich ca. einen Monat lang mit meinem gesunden Menschenverstand gekämpft habe – »Nein Niklas, du brauchst keine so teuren Kopfhörer!«, »Andererseits schirmen die dich super ab beim Arbeiten.«, »Wirst du die überhaupt so oft anhaben?«. Aber wie es dann eigentlich immer kommt: da war dieses eine gute Angebot auf Ebay für Neuware mit winzigem Schönheitsfehler am Karton (konnte man die wirklich nicht mehr so im Laden verkaufen, Media Markt? Kranke Welt!) und schon schlägt man doch zu.

Ich muss dazu sagen, dass ich definitiv nicht mit dem Goldenen Gehör gesegnet wurde, denn bei so manchen Tests des Hörspektrums wird mir ein dezent höheres Alter in Bezug auf meine Ohren prophezeit. Dennoch erkenne ich einen DEUTLICHEN Unterschied, wenn ich meine EarPods gegen meine neuen Sony Kopfhörer antreten lasse. An und für sich ja völlig logisch und der ein oder andere hat jetzt sicher schon die Hand an der Stirn, aber ich will damit sagen, dass ich Musik nun völlig anders wahrnehme. Tiefen, Mitten, Höhen – damals Begriffe die man schonmal gehört hat, jetzt tatsächlich wahrnehmbare Eigenschaften.

Active Noise Cancelling

Der Super-Trend in dem Kopfhörer-Preissegment ist aber das sogenannte Active Noise Cancelling kurz ANC. Durch zwei außen angebrachte Mikrofone werden Umgebungsgeräusche aufgenommen und rausgefiltert. Welcher Hexenzauber sich dahinter verbirgt? Keine Ahnung! Aber um mich herum wird es damit fast komplett still. Wie eingangs bereits erwähnt höre ich nicht einmal mehr den Tastenanschlag meines Macbooks – das ist der absolute Wahnsinn. Lediglich bei Stimmen stößt der Kopfhörer an seine Grenzen, also kann euch Frau/Freundin leider weiterhin anschreien.

Komfort, Features und Lieferumfang?

Beim Thema Komfort war ich wirklich gespannt, ob ich mit Over-Ears klarkomme. Als Problem-Ohr-Kind was In-Ears angeht, bin ich vom Tragekomfort wirklich mehr als positiv überrascht. Gestern hatte ich beispielsweise eine Session über 4h und spürte die Kopfhörer so gut wie gar nicht. Am Anfang ist das Gewicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber durch den top gepolsterten Kopf-Bügel und die super weichen Ohr-Schalen spürt man nach kurzer Zeit kaum etwas davon. Nichts zwickt, nichts ist unangenehm und die Bügel lassen sich selbst auf meinen Schwellschädel anpassen. Einzig und allein an die warmen Ohren muss ich mich noch gewöhnen, aber auch das fällt bei Weitem nicht so extrem aus, wie ich es mir vorgestellt habe.

In Sachen Features sind Bluetooth und NFC am Start, alle wichtigen Kontroll-Elemente sind direkt am Kopfhörer untergebracht und der kabelgebundene Betrieb, sofern der Akku mal schlapp macht, ist auch kein Problem. Im Lieferumfang enthalten sind ein sehr schönes, aber auch sehr spack-sitzendes Hard-Case, ein Ladekabel und ein 3.5mm Klinkenstecker für den Kabel-Betrieb. Für Modebewusste gibt es die Kopfhörer in rot, orange, blau, gelb und klassisch in schwarz (meine Wahl).

Fazit

Lohnen sich so teure Kopfhörer also wirklich? Nunja, das muss denke ich jeder mit sich selbst ausmachen. Für mich war es auch ein langes Hick-Hack, aber am Ende bin ich froh, dass es ich das Geld investiert habe. Allein das ANC ist für mich persönlich jeden Cent wert. Und wer gute Kopfhörer sucht, die man für einen 100er weniger als den momentanen König – die Bose QuietComfort 35 – schießen kann, dem kann ich meine Wahl nur ans Herz (und an die Ohren) legen. Wollt ihr also konzentriert im Tunnel arbeiten, dann öffnet JETZT euer Portemonnaie, wollt ihr nur morgens im Zug bisschen TKKG hören, dann würd‘ ich’s eher geschlossen lassen.

PS: Was ich allerdings absolut dämlich von Sony finde, ist die Tatsache, dass ich die Kopfhörer nicht mit meinem Smart TV koppeln kann. Ist ja nicht so, dass der TV kein Bluetooth beherrscht, die Japaner haben nur das entsprechende Protokoll zur kabellosen Übertragung von Musik einfach mal weggelassen. Völliges Unverständnis!

№. 115 Neue Netflix-Empfehlungen

3. Februar 2017 by Niklas

Ich bin ja schon bekennender Pretty Little Liars Seher, denn subtrahiert man dort ein wenig vom Teenie-Beziehungsdrama und ist bereit die leicht abdriftenden Handlungs-Wirrungen und -Wendungen zu verzeihen, dann hat man eine ziemlich spannende Grund-Geschichte bei der man ordentlich miträtseln kann wer hinter der mysteriösen Figur A steckt. Das gleiche Phänomen hat Hanna und mich übrigens auch dazu bewogen die beiden Staffeln von Secrets & Lies in einem Rutsch durchzuschauen – die Serie hat auch eine klare Empfehlung, auch wenn Staffel 1 da ein wenig stärker war. Und da Pretty Little Liars letzte 10 Folgen noch bis April auf sich warten lassen und Secrets & Lies Staffel 3 sich noch nicht ansatzweise irgendwo abzeichnet, musste dringend neues Futter her! Und dass Netflix immer mal wieder etwas gutes im Serien-Angebot hat sollte jeder seit Stranger Things wissen! Ich präsentiere:

Riverdale – Handlung, Feeling und Trailer

Seit dem 27. Januar präsentiert Netflix nun, abweichend von seinem bisherigen Veröffentlichungsschema alle Folgen einer Staffel direkt zum Abruf bereitzustellen, jeden Freitag eine Folge der Serie Riverdale. Im gleichnamigen, verschlafenen aber dennoch idyllischen Örtchen passiert ein grausamer Mord. Der männliche Teil der stadtbekannten Zwillinge verschwindet am 4. Juli bei einem Bootsausflug mit seiner Schwester auf mysteriöse Art und Weise – seine Leiche wurde nie gefunden. Das Leben geht natürlich weiter und wir begleiten den Schönling mit Selbstfindungs-Problem, die geheimnisvolle Neue, das schüchterne Mädchen von nebenan, den Klischee-Schwulen und viele weitere Charaktere beim täglichen Stell-dich-ein. Doch direkt in Folge 1 soll die Ruhe natürlich nicht all zu lange anhalten, aber überzeugt euch lieber selbst.

Die Bilder sind – für Netflix-Eigenproduktionen – wieder einmal überragend. Auch das erzählerische Mittel, dass der einsame Außenseiter einen Roman über die Stadt und den mysteriösen Todesfall schreibt und zum Teil als Sprecher daraus vorliest, finde ich persönlich ziemlich cool. Die Anspielungen auf andere Serien und Schauspieler finde ich ganz nett, auch wenn sie in der ersten Folge schon recht häufig vorkamen und das ein oder andere Mal recht deplatziert gewirkt hatten – aber hey, es war die Pilotfolge. Von mir gibt’s nach der ersten Folge Riverdale aber schonmal eine uneingeschränkte Empfehlung – Hanna und ich waren direkt wieder im Detektivmodus und durch die neue Veröffentlichungs-Praktik haben wir auch endlich mal länger was von einer Serie als nur ein Wochenende! Und für alle noch nicht Überzeugten unter euch, hier einmal der Trailer:

Und sollte Riverdale bereits im März sein Staffelfinale feiern (keine Ahnung wie viele Folgen die erste Staffel haben wird), dem kann ich noch den Trailer zu »13 Reasons Why« ans Herz legen. Der Hauptcharakter Clay findet nach der Schule auf der Veranda diverse Kassetten mit Nachrichten seiner verstorbenen Freundin Hannah, in die er auch heimlich verknallt war. Noch mysteriöser wird es aber, als Clay anfängt die Kassetten zu hören, denn auf ihnen sind Nachrichten seiner Freundin, 13 an der Zahl, die die gleiche Anzahl an Gründen liefern, wieso sich Hannah das Leben genommen hat. Jeder ist verdächtig, jeder hat irgendein Geheimnis – guter Stoff für eine gute Serie. Anbei auch dazu der Trailer:

Netflix legt also auch 2017 mit seinen Eigenproduktionen wieder ordentlich vor. Ich bin Riesen-Fan von dem Content, den die da raushauen. Und mit der Nachricht, dass der beste Burgerladen der Stadt (ich meine dich Burgerei) nun ab Februar auch einen Lieferdienst anbietet, ist meine Hoffnung auf ein gesundes Jahr 2017 mit viel Bewegung und wenig Flimmerkiste auf das absolute Minimum geschrumpft – Shit happens!

Videoquellen: Netflix UK & Ireland

№. 114 Oceanhorn 2 – Knight of nicht mehr ganz Hyrule

1. Februar 2017 by Niklas

Wer Oceanhorn 1 kennt, der versteht den Titel auf Anhieb – für alle anderen hier die Erklärung: Oceanhorn ist ein Action Adventure, stark »inspiriert« durch die Abenteuer eines jungen Helden in grünem Gewand mit Namen Link. Oder um es anders zu sagen: wäre The Legend of Zelda die Chipstüte mit Action Adventure Geschmack, dann hat das Entwickler-Team rund um die Cornfox & Brothers Ltd. mal ordentlich reingelangt. Und trotz starker Anleihen rechne ich es ihnen hoch an, dass sie versucht haben in dem oftmals sehr einfach gestrickten Markt der Mobile Games mit einem Diamanten von Vollpreis-Titel zu glänzen. Umso mehr freut es mich, dass nun endlich nach fünf Monaten des Wartens Neuigkeiten und Screenshots zum zweiten Teil der Oceanhorn-Saga veröffentlicht wurden!

Der größte Unterschied? Die Grafik!

War der erste Teil noch recht knuffig animiert, was die um die Hüfte etwas steifen Charaktere und Landschaften/Höhlen/Dungeons anging, so sucht man diese auf den neuen Screenshots vergebens. Das Spiel ist erwachsener geworden und das nicht nur durch den Einsatz der Unreal Engine 4 – übrigens eine gute Wahl, in Anbetracht dessen, dass Oceanhorn 2, genau wie sein Vorgänger, auch wieder auf mehreren Plattformen veröffentlicht werden soll. Hier mal ein paar Screenshots aus dem neuen Abenteuer:

Weitere Details zu Gameplay, Spielwelt, etc.

Anders als noch im Vorgänger steuert man den Charakter nun in einer Third Person View, die einen noch mehr ins Geschehen ziehen soll. Ein weiterer Grund für diese Entscheidung dürfte das neue Item »The Caster« sein – ein magisches Schießeisen mit dem Projektile und Zauber verschossen werden können. Auf den neuen Screenshots sieht man das ganze bereits in Aktion – daraus lässt sich schließen, dass man den ein oder andern Bösewicht wohl auch über den Haufen ballern kann (pew, pew – Call of Link’s Duty!). Hat man in Teil 1 die einzelnen Inseln noch per Schiff besucht, ähnlich wie bei Wind Waker, so orientiert man sich bei der Welterkundung eher an alten JRPGs mit einer frei begehbaren Oberwelt, die als Hub für Dungeons und Städte dient – und in die hoffentlich jede Menge nette Secrets eingebaut werden!

Zur Story ist leider immer noch nicht mehr bekannt, außer, dass Oceanhorn 2 in einer anderen Zeit auf der Timeline spielt und wir einen Jungen begleiten, der dazu auserkoren und trainiert wurde ein Ritter Arcadias zu werden – passend dazu auch der Untertitel »Knights of the Lost Realm«.

Ausblick

Ich freue mich wirklich sehr auf Oceanhorn 2 und hoffe, dass diesmal der Fokus etwas stärker auf eigenen Ideen liegt anstatt sich nochmal mit zwei Händen beim Videospiel-Veteranen Link zu bedienen. Denn im direkten Vergleich gewinnt das Original leider auf ganzer Länge. Vor allem in den Punkten Level-Design, der Liebe zum Detail und generell am Gameplay muss Oceanhorn noch eine Schippe draufpacken. Denn auch wenn der erste Teil durchaus unterhalten konnte, so war er an manchen Passagen dann leider doch wieder etwas zu »meh«. Trotzdem: wer The Legend of Zelda liebt und sich die Wartezeit auf Breath of the Wild noch ein wenig verkürzen möchte, der sollte dem Spiel eine Chance geben und wenn auch nur, um einem großartigen Entwickler-Studio mit Leidenschaft und Herz eine Kleinigkeit zurückzugeben.

№. 113 Wasserstoff-Metall?

24. Januar 2017 by Niklas

Während der Donald überall im Internet abnervt seid ihr hier im Trump-freien Refugium angekommen. Der würde meinen heutigen Post aber auch mit ziemlich großer Sicherheit nicht sonderlich gut heißen – denn es geht um Wissenschaft (ihr wisst schon, den Kram mit Fakten und so). Zwei superklugen Menschen an der Harvard University soll nämlich angeblich der große Wurf gelungen sein: die Herstellung von metallischem Wasserstoff. Vor ca. 80 Jahren (hab’s extra nachgeschaut – 1935) wurde nämlich von Eugene Wigner und Hillard Bell Huntington (der Name klingt schon nach nem Riesen-IQ) die These aufgestellt, dass unter hohem Druck und gut gekühlt, Wasserstoff in einen festen Zustand übergeht. Vor drei Tagen scheint die These nun offiziell belegt worden zu sein, denn Isaac F. Silvera und Ranga Dias haben genau das erreicht, auch wenn einige Wissenschaftler es noch nicht so ganz glauben wollen (sicher nur, weil die sich jetzt n neues Forschungsgebiet suchen müssen – Haterzzz). Mit speziellen Diamanten und einem Druck von 495 Gigapascal (mal zum Vergleich: buddelt ihr 410km tief, dann herrscht dort ein Druck von 14 GPa) haben sie den heiligen Gral der Hochdruckphysik (wie Silvera es selbst beschreibt) gefunden.

Und jetzt stellt euch das mal vor: die Zwei haben etwas erschaffen, was es in dieser Form so noch NIE so auf der Erde gab. Die stehen da in ihrem Labor, drücken auf Atomen und so Zeugs rum und – puff – mal eben kurz die Welt ein wenig aus den Angeln gehoben. Auf die nächste Wissenschaftler-Party geht’s mal schön im dekadenten Pelzmantel – wie echte Science-Bosse! Oder eben auch nicht, denn die beiden sind noch sehr gefasst, aber glücklich, was ihre krasse Entdeckung angeht. Sieht man im folgenden Video auf dem Harvard University Channel – inklusive ein paar Anwendungsbeispielen am Ende (Spoiler: leider kein Iron Man Anzug, keine Mega-Zords und keine Wolverine-Klauen)

Und was hab ich so erreicht am Wochenende? Naja, ich hab das zweistündige Finale vom Dschungelcamp geschaut und einen KOMPLETTEN Dönerteller geleert! Gehe da nämlich gerade einer These nach, laut der in meinem Magen-Darm-Trakt ein schwarzes Loch sein Unwesen treibt.

Videoquellen: Harvard University

№. 112 Alles zur Nintendo Switch

15. Januar 2017 by Niklas

Am 13. Januar 2017 hat Nintendo den Vorhang offiziell gelüftet und Release-Datum, Launch-Titel und technische Details zum neuen Nintendo Frankenstein Gaming-System verraten. Um 5 Uhr morgens gab’s die Pressekonferenz und ich hätte mir FAST den Wecker gestellt, wenn ich nicht erst um 2 Uhr schlafen gegangen wäre. Und am allerliebsten würde ich noch bis zum 3. März (der offizielle Release-Termin *hust* ruf mich mal an Amazon *hust*) weiterschlafen, denn erst dann halte ich meine Switch samt The Legend of Zelda Breath of the Wild in den Händen. Let the Zusammenfassung begin!

Kapitel 1: Die Hardware

Bei uns in Deutschland kostet das Gerät auf Amazon 330€ – für mich persönlich nachvollziehbar und ich denke, dass sich das gute Stück bis zum Launch bei 300€ einpendelt. Glück übrigens wer schnell war (wie ich, hihi), denn es dauerte wohl keine halbe Stunde, da war Amazon schon am Ende mit seinem Kontingent. Im Lieferumfang der Konsole enthalten sind:

  • die Nintendo Switch Konsole (das Tablet)
  • die Nintendo Switch Station (die Docking-Station)
  • die Joy-Cons (Links und Rechts – entweder in grau oder neon-rot/neon-blau)
  • der Joy-Con Grip (um die Joy-Cons zu einem eher standardmäßigen Controller zu verbinden)
  • ein HDMI-Kabel, ein Ladekabel und 2 Handschlaufen für die Joy-Cons (die es vereinfachen, die L- und R-Taste zu drücken, wenn die Joy-Cons einzeln genutzt werden)

Passt. Tech-Demo ala Wii Sports oder ähnliches gibt es leider nicht im Paket dazu – schade, aber nachvollziehbar. Ansonsten hat Nintendo selbst gesagt, dass sie das Beste aus all ihren vergangen Konsolen genommen und in der Switch vereint haben, wie zum Beispiel die Portabilität des GameBoys, der Spaß der N64, die Trage-Halterung des GameCube (endlich 80 Jahre nach Release, weiß ich, wozu die komische runde Kurve hinten dienen sollte!), die Steuerung der Wii, das Display der Wii U und noch vieles mehr. Und für mich persönlich geht das Konzept voll auf, nachdem ich vor kurzem mit der Vita, der GPD XD und vor allem dem 3DS wieder meine Liebe für das Daddeln auf dem kleinen Screen entdeckt habe. Couch, Pott, Bett – daddeln überall, genau wie früher mit dem GameBoy und ohne den Batterieverbrauch einer Kleinstadt.

Ansonsten steckt in den Joy-Cons noch jede Menge Schnick Schnack. Unter anderem eine IR-Kamera, die z.B. Gesten von Schere, Stein, Papier erkennt oder HD-Rumble, mit dem es möglich ist, zu fühlen, ob z.B. 3 oder 7 Bälle in einer virutellen Kiste rumrollen – nett, aber hoffentlich wird es auch aktiv genutzt. Ansonsten ist auch ein Gyroskop mit an Bord, dass die Gestensteuerung wie bei der Wii ermöglicht. Die Batterielaufzeit im Tablet-Modus beträgt laut Nintendo so ca. 2,5 bis 6 Stunden je nach Spiel – aber dank USB-C Anschluss kann da mit jeder herkömmlichen Power-Bank nachgeholfen werden. Im Innern werkelt eine runtergetaktete Version des Nvidia Tegra X1, der gleiche Chip also wie schon im Nvidia Shield (auf der übrigens auch der Dolphin GameCube/Wii-Emulator stotternd läuft – GameCube und Wii Ports oder Super Mario Sunshine HD Remaster? Ich gehe stark davon aus). Der befeuert die Konsole im portablen Modus mit 720p – was für das 6,2″ Touch-Display völlig ausreichend ist – und im Dock mit 1080p. Hinzu kommen noch 32GB interner Speicher, der durch SD-Karten erweitert werden kann. Der Region Lock ist auch Vergangenheit, Online-Services sind vorerst gratis, sollen aber zu Bezahldiensten werden und Games erscheinen auf kleinen Cartridges.

Mehr ist meinem Gedächtnis-Stand nach aktuell nicht über die Hardware bekannt, aber ich habe zu dem Thema gefühlt 100 Videos geschaut – möglich, dass ich mir nicht alle Infos behalten konnte. Und ja ihr Internet-Kommentar-Helden und selbst ernannten Tech-Reporter: damit konkurriert Nintendo auf keinen Fall mit der Playstation und nein auch nicht mit der Xbox, aber das hat es noch nie und wird es auch nie – muss das wirklich bei jeder neuen Konsole erneut gesagt werden?

Kapitel 2: Die Games

»Boooooah was ist das nur für 1 Launch vong Games her – bääääääääh. Playsi 4 Life!« – der Typ Mensch, mit dem man in solchen Angelegenheiten nicht argumentieren sollte. Ich kann den Hate, den Nintendo in der Hinsicht abbekommt aber weitestgehend verstehen. Breath of the Wild wurde solange für die WiiU verschoben, damit man einen System-Seller hat, aber das war’s dann auch schon mit den Hochkarätern zumindest zum Zeitpunkt des Launchs. Ein 1,2 Switch, das neue Party-Spektakel mit Wii-Anleihen als Vollpreis-Titel anzubieten – fragwürdig. Einen 40€ Kuhmelk-Simulator braucht nun leider wirklich keine Sau und wird auch zurecht im Internet mit diversen sexuellen Anspielungen durch den Kakao gezogen.

Allerdings freue ich mich auf den Ausblick an Games und ich denke Nintendo hat noch einiges mehr in der Hinterhand – einzig und allein um zum offiziellen Start der Switch nochmal mit ein paar Game-Ankündigungen aufzutrumpfen. Insofern kann ich die Taktik erstmal nur bedingt interessante Games rauszuhauen verstehen, das könnte aber auch ganz schnell nach hinten losgehen, weil die Leute die Switch solange liegen lassen bis genug Futter da ist. Trotzdem war für mich, und das obwohl ich noch eine WiiU besitze, Legend of Zelda tatsächlich ein Grund mir eine Switch vorzubestellen. Den Gedanken ein echtes Konsolen-Zelda mobil zocken zu können ist für mich eine Erfahrung die ich so früh wie möglich machen möchte und so schnell wird Nintendo auch kein Bundle mit Spiel für kleineres Geld anbieten.

Ein Spiel, das mir noch ganz gut gefallen hat, unter anderem weil ich Boxen auf der Wii einfach nur cool fand, war Arms. Ein Kampfspiel, bei dem die Joy-Cons getrennt in die Hand genommen werden, um damit zu boxen. Der Clou: die Arme der Boxer sind Federn, die sich ausdehnen und so quer durch die Arena fliegen – sah cool aus, ob es lange fesselt wird sich dann zeigen. Splatoon 2 und Mario Kart 8 Deluxe? Ersteres habe ich nie gespielt und zweiteres werde ich mir wohl nur zulegen, um gechillt mit den beiden Joy-Cons zu zweit daddeln zu können. Trotzdem ist und bleibt es ein unverschämter Port, da sich noch nichtmal die Mühe gemacht wurde eine neue Strecke einzubauen – stattdessen gibt es den Ballon-Battle-Modus und ein paar neue, unwichtige Charaktere samt passenden Karts. Da muss von Seiten Nintendo 2017 also noch EINIGES kommen.

Was aber noch 2 absolute Kaufgründe sind: I Am Setsuna (das aktuell in Europa nur für die PS4 verfügbar ist, da der Vita-Port nicht „lohnenswert“ genug war, für mich aber ein definitiver Mobil-Titel ist), der geistige Nachfolger von Chrono Trigger uuuuund Yooka-Laylee, der geistige Nachfolger von Banjo-Kazooie, dessen WiiU Port leider gecancelt wurde. Hoffentlich kann ich meine Bestellung noch abändern, denn dieses Spiel MUSS auf einer Nintendo-Konsole gedaddelt werden!

Dann gab’s noch Dragon Ball zu sehen, ein neues Sonic im Stile der ersten Games, Dragon Quest 11(oder 10) soll ja auch noch für die Switch kommen, Xenoblade Chronicles 2 (!!!) – rückblickend betrachtet kommt da wohl doch einiges, dass mich reizt und mir 2017 versüßen wird – Glück gehabt. Trotzdem bleibt der Launch wohl mal eher mau und murks. Deshalb jetzt erstmal schnell zu ein paar Videos samt unfassbar geilem Zelda-Trailer (ich lass mich einfrieren bis März – obwohl ich immer behaupte dass mein Hype weg wäre – er ist es nicht…ich hoffe es enttäuscht mich nicht) und einem offenen N64-ähnlichem Super Mario Odyssey, mit dem ich erstmal so gar nix anfangen konnte, jetzt aber einfach nur noch geil finde:

Kapitel 3: Meine Meinung

Meine Zusammenfassung möchte ich erst einmal nutzen, um allen Miesepetern, die die Switch jetzt wieder in Grund und Boden dräschen, zu sagen: behaltet doch mal die Nerven. Langsam nervt das Nintendo-Gehate nur noch. Dass eine Firma abgestraft wird, weil sie neue Wege geht und dadurch eventuell nicht die neueste Hardware verbaut – who cares? Trotzdem trifft Nintendo mit seinen Spielen jedes Mal einen Nerv bei mir. Auch jetzt bin ich wieder heißer auf Zelda und Mario als auf jedes andere Spiel, das 2017 noch erscheinen wird – einzig und allein, weil die Titel qualitativ jedes Mal unfassbar hochwertig sind (Skyward Sword und Mario 3D Land mal außen vor gelassen). Und nichts gegen sauber angebrachte Kritik, aber nur trollen im Stile von „Haha, alle Nintendo-Fans können sich auch gleich ’nen Taschenrechner kaufen – hat die selbe Grafik.“, da kann man nur sagen: fuck you. Wer Games nur der Grafik (ja, sie ist ein wichtiges Kriterium beim Zocken) wegen spielt, der hat das Medium einfach nicht verstanden.

Ich feier‘ das Konzept und hoffe, dass BigN damit wieder einen richtigen Krater in der Konsolen-Welt hinterlässt. Handheld und Konsolen zu vereinen ist doch einfach nur der Wahnsinn, schade dass Sony mit der Vita keine ähnlichen Pläne hatte. Gebt Nintendo eine Chance, trotz der eher mäßigen WiiU, der beschissenen Politik, die sie damit gefahren sind und den schwächsten Nintendo-eigenen Games. Tun wir einfach so, als wäre das Kapitel niemals passiert, denn jeder Big Player hat seine Leichen im Keller. Und zum Abschluss nochmal der Aufruf an alle Gamer dieser Erde (zumindest die 3 oder 4, die meinen Blog lesen): daddeln und daddeln lassen.

Bildquellen: © 2017 – Nintendo of Europe GmbH
Videoquellen: Nintendo

№. 111 Life Update

15. Januar 2017 by Niklas

Moin, ihr Schluris! Was könnte es an diesem wunderbaren Sonntag schöneres geben, als den Nachbarn zuzuhören, wie sie gerade mit Hänschen Klein ein Keyboard oder E-Piano vergewaltigen. Vor allem das Glissando auf dem letzten Ton einmal quer von rechts nach links und dann wieder von link nach rechts bei dem gnadenlos versucht wird ja bloß ALLE Tasten so hart wie möglich zu treffen *zeigefingerunddaumenzummundmitkussgeräusch* ein Gedicht! Weiter hoffe ich nicht, dass ihr das wart, die gestern Nacht bis 2 Uhr versucht haben „Shut up and dance“ auf der Gitarre zu spielen (bzw. den Takt darauf wie ein geistig behindertes Metronom zu klopfen) und auch zu singen…klang nämlich wie sterbende Tiere. Mein Tipp: alles was irgendwie mit Musik zu tun hat in eine große Tonne, 1l Benzin drüber und ganz schnell anzünden. Oder schmeißt lieber nochmal die Weihnachts-CD ein, die so schön hat gebrummt in die meine Wohnung. Oder die geile Minimal-Elektro-Mucke, die macht nämlich, wenn man nur die tiefen Töne mitbekommt, noch mehr Spaß als sonst!
Genug Spießbürger-Aufregerei – morgen erstmal 5 Bausparverträge abschließen um schnell hier rauszukommen (ich weiß, ich weiß, die bringen rein gar nichts, aber ich klammere mich an jeden Strohhalm).

Genug des Zorns und weiter im Text

Was gab’s sonst noch so zu berichten? Naja, ich hatte am Ende von 2016 meine gesamte Motivation für irgendwas wohl irgendwo vergessen – egal ob bloggen, Ideen spinnen oder sonstiges. Die Batterien waren einfach leer. Daher hab ich die Auszeit genutzt und einfach mal mit Hanna meine letzten Tage Urlaub genossen. Das war auch der letzte Urlaub bei Statement, die ich zum 1. Januar verlassen habe. Jetzt mache ich für die coolen und wirklich sehr netten Jungs und Mädels von 7°OST AGENTUR FÜR KOMMUNIKATION quasi das gleiche wie bisher und realisiere noch das ein oder andere private Projekt in 2017. Zum Jahreswechsel und durch den neuen Job habe ich auch meine Muse für’s Programmieren wiedergefunden und direkt mit bisschen Terminal-Shit und CodePen-Stümperei gestartet – und jetzt, klein bisschen mehr als 2 Wochen im neuen Jahr, soll nun auch endlich der Blog wieder durchstarten.

Oh und mein erstes richtiges Jahres-Highlight habe ich übrigens auch schon erreicht, als ich, dank Presse-Portal-Anmeldung, zum Probespielen der Nintendo Switch eingeladen wurde. Allerdings mitten in der Woche und leider etwas zu weit weg. Fühlt sich trotzdem richtig nice an! Zur Switch kommt auch gleich noch ein gesonderter Post, in dem ich einfach mal wieder meine völlig irrelevante Meinung ins Internet stelle – und auch die wird wohl etwas passiv-aggressiv ausfallen. Macht ja sogar RTL2, wieso sollte ich das also nicht dürfen? Es sei nur soviel verraten: vorbestellt ist sie (#fanboy4life)!

Sonstige Neujahrs-Vorsätze:

  • weniger über unnötigen Quatsch aufregen
  • vegetarisches Schnitzel ausprobieren
  • den Blog endlich in einer gewissen Regelmäßigkeit befüllen
  • ein großes Jahres-Projekt angehen

Das wär’s soweit erstmal mit dem Update. Bleibt weiter interessiert – die Facebook-Seite von Typ mit Brille hab ich mir auch mal gesichert, vielleicht versuch‘ ich damit kürzere News zu bringen oder auf neue Posts hinzuweisen. Da steck‘ ich aber noch in der Planung. Auf dass ich im neuen Jahr täglich zweistellige Leserzahlen erreiche, rein durch Mund zu Mund Propaganda!

№. 110 Hüpf & Renn kleiner Klempner

20. Dezember 2016 by Niklas

Huiuiui, was war das wieder für eine Ruhepause! Es ist viel passiert, da muss man auch mal kürzer treten was das Bloggen angeht. Außerdem habe ich es ja bereits angekündigt, dass man mich beerdigen muss, wenn noch mehr Trailer und Ankündigungen droppen – und scheinbar will Hollywood mich tot sehen. Spider-Man Trailer, Transformers-Trailer, neue Details zum Power Rangers Reboot. Ich bin gerade noch so am Herzinfarkt vorbeigeschliddert.

Heute geht’s aber um ein ganz anderes Thema, eins dass das ganze Internet auf Trab hält: Super Mario Run ist endlich erschienen. Apple ist ja seit Tagen völlig am appdrehen (Wortspiel-Alarm!) und pflastert den Appstore mit dem bärtigen Klempner. Jetzt kann endlich jeder Hinz und Kunz Hand anlegen und mit nur einer Hand (wird tatsächlich als der krasse Scheiß im Spiel promotet) ein bisschen springen, weil laufen macht Mario von ganz alleine.

Aber macht das denn jetzt Spaß?

Nintendo macht für mich immer eine Sache richtig: sie geben sich nicht mit einem »soliden« Spiel zufrieden, ich habe immer das Gefühl sie wollen das was sie machen zu appsoluter (Wortspiel x 2) Perfektion bringen. So auch bei Super Mario Run. Eigentlich ein simpler Endlos-Runner, bei dem ich nur springen muss, also wen juckt’s, richtig? Naja, mich irgendwie und zwar schon für Minimum eine Stunde. Denn man muss eben nicht nur stumpf hüpfen, nein man kann auch das Pilz-Königreich wieder aufbauen und kleine Challenges gegen andere Spieler bestreiten, das bockt dann irgendwie schon. Motivation alle normalen Level noch einmal zu spielen bieten dazu noch besondere Münz-Herausforderungen, bei denen mehrere Coins einer besonderen Art gesammelt werden müssen – das geht über 3 Stufen (lila, dunkellila und grün) in denen sich der Level immer ein wenig verändert. Das muss man aber auch mögen, ansonsten sinkt der Wiederspielwert der Level leider rapide.

Sind die 9,99€ also völlig okay?

Naja – nicht wirklich. Ich habe für meine Review nur die Demo-Level gespielt und auch mit allen Münz-Herausforderungen abgeschlossen, aber ich muss gestehen: 9,99€ ist es mir dann irgendwie doch nicht wert, dafür ist es mir einfach zu wenig Mario…Nintendo ist auf einem verdammt guten Weg was seine Mobil-Titel angeht, aber 100% da sind sie einfach noch nicht – außerdem sind mir die Level noch ein wenig zu dünn und ich bin seit der WiiU vorsichtig geworden was Early Adoption und Nintendo angeht. Erklären die nämlich ihren Ausflug in die Mobil-Welt für gescheitert so sitzt man mit seinen 18 Leveln auf ewig fest und sich seine Updates selbst backen. Ich denke aber, sofern es irgendwann mal einen Preisnachlass um sagen wir mal 50% geben sollte, dass ich spätestens dann zuschlagen werden – die magische 5€-Grenze. Ansonsten sollte aber jeder einmal die Demo selbst gezockt haben – so um des Hypes Willen. Und Spaß machen die 3 Demo-Level auf alle Fälle!

Videoquellen: Nintendo Mobile

№. 109 ZU…VIEL…INPUT

4. Dezember 2016 by Niklas

Stark Niklas – heute mal geschaut wie lange der letzte Blogbeitrag her ist und was muss ich da feststellen!? Schon fast einen Monat kein neuer Content, da stimmt doch was nicht. Ich war mir doch so sicher, dass ich in der Zwischenzeit nochmal was geschrieben habe und so war’s dann auch. Leider hat Vergangenheits-Niklas (der Depp) vergessen den Beitrag zur Nintendo Classic Mini oder Mini Classic NES oder wie auch immer der offizielle Name lautet, von privat auf öffentlich zu stellen! SUUUUUPER! Das wäre dann jetzt aber auch erledigt, womit es heute nicht nur einen, nein sogar ZWEI neue Beiträge gibt. Frohe Weihnachten ihr Wichtel! Im Beitrag von heute geht es übrigens um die unfassbare Flut an neuen Trailern, die in den letzten Tagen über mich hereingebrochen ist. Um genau zu sein war so viel geiler Scheiß dabei, dass ich kurz vorm Wachkoma stand…

Trailer 1 – The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Am 2. Dezember hat mir Nintendo das schönste Geburtstagsgeschenk der Welt gemacht: frisches Futter zum neuesten Teil des grüngekleideten Spitz-Ohrs Link. Im Trailer sieht man endlich ein wenig Leben in der riesigen Spielwelt und eine fliegende Festung und das Master-Schwert und einen Vogelmann und Zelda und *kurzhyperventilieren*. Mein Nintendo-Herz hüpft immer noch, wenn ich die Musik aus dem Trailer höre – ich brauche dieses Spiel sofort in meinem Leben! Und ich brauche es auf der Switch!

DANKE NINTENDO! Es ist wunderschön. Dazu gab’s dann auch noch einen frischen Gameplay-Trailer, der allerdings mit ein paar hässlichen Framerate-Einbrüchen zu kämpfen hatte…ich hoffe die bekommen das noch gefixt bis zum Launch des Games. Aber wenn man das so sieht, dann darf man wohl tatsächlich davon ausgehen, dass der Launch von TLoZ:BotW noch auf sich warten lässt.

Trailer 2 – The Walking Dead Season 3 von Telltale

Wie aus dem Nichts hat auch Telltale einen rausgehauen. Dass Staffel 3 des interaktiven Adventures kommen wird war ja kein Geheimnis, allerdings erreicht uns die erste Episode bereits am 20. Dezember und damit hat, so zumindest mein Kenntnisstand, niemand gerechnet. Passend zur Ankündigung gab’s noch den Extended Look Trailer mit einer ziemlich abgebrühten Clementine im Teenage-Alter. Trailer ab!

Trailer 3, 4 und 5 – Crash Bandicoot, Ni No Kuni 2, The Last of Us 2 und Uncharted

Weiter geht es mit dem Ankündigungs-Feuerwerk. Menschen mit schwachem Herz sollten vielleicht einmal kurz Pause machen, ich habe euch gewarnt. Gestern und heute war dann Sony dran mit seinen Ankündigungen (tja Microsoft, da haben die anderen beiden dich aber ziemlich alt aussehen lassen mit deiner Xbox One…). Auf der hauseigenen Messe »Playstation Experience« wurden einfach mal so in einer gefühlten 30 minütigen Pressekonferenz nochmals gefühlte 30 Spiele für die PS4 rausgehauen. Meine Highlights dieser Konferenz? Da wäre zuerst einmal Crash Bandicoot N. Sane Trilogy, ein wirklich schönes Remaster der alten Crash Bandicoot Games, zu nennen, dann gab’s einen neuen Trailer zu Ni No Kuni 2, welcher ebenfalls fantastisch aussieht und zu guter letzt hat Sony mal den Steve Jobs gemacht und ein »one more thing« rausgehauen: die Ankündigung zu The Last of Us 2. Und damit hat Naughty Dog die PSX nicht nur überkrass beendet, sondern mit der Ankündigung zu Uncharted: The Lost Legacy hat es das Entwicklerstudio auch geschafft die Messe völlig übertrieben zu eröffnen. Hier mal alle Trailer am Stück:

Das war gestern einfach nur viel zu krass. Hier noch ein DLC zu Gravity Rush2 , Knack 2, Marvel vs. Capcom: Infinite und so weiter. Sony hat einfach verstanden, wofür ihre Playstation da ist: zum Zocken. Nur God of War habe ich schmerzlich vermisst, aber für die nächste E3 muss ja auch noch irgendwas übrig bleiben.

Trailer 6 – Guardians of the Galaxy Vol.2

Und wer jetzt noch immer nicht genug hat, für den kam gestern Abend ein neuer Trailer zu Guardians of the Galaxy Vol.2 raus. In der Hauptrolle: der unfassbare süße Baby Groot! Marvel, du enttäuschst mich einfach nie! Bilder, Musik (diese Musik!), Jokes – das könnte wieder so ein Hit wie Teil 1 werden, ich bin mehr als gehyped!

Ich muss mich jetzt erstmal hinlegen, die ganzen Ankündigungen sind einfach nicht gut für so alte Menschen wie mich. Ich hoffe, dass die Woche nicht noch Ron Gilbert mit Monkey Island 3 um die Ecke geschissen kommt oder am 24. spontan das Final Fantasy 7 Remake droppt…dann müsst ihr mich nämlich leider beerdigen.